Vor bald 70 Jahren, am 08.11.1939, verübte der Tischler Georg Elser seinen Anschlag auf Hitler. "Ich habe den Krieg verhindern wollen", begründete er seine Tat. Wie wir wissen, misslang das Attentat und der Krieg stürzte Europa ins Verderben. Um nicht beim Morden mittun zu müssen, riskierten die Wehrmachtsdeserteure ihr Leben. "Zivilisten", Frauen wie Männer, widersetzten sich. Eine gnadenlose Militär-Justiz verfolgte diese Menschen, die den Mut hatten, sich zu verweigern, den Krieg zu "verraten". Wenn sie überlebten, waren sie in der Bundesrepublik nach dem Krieg als asozial und kriminell gebrandmarkt. Ihnen ist die Wanderausstellung "Was damals Recht war ..." - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht in der Unteren Rathaushalle des Bremer Rathauses gewidmet.
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