Was damals Recht war -
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| Vor bald 70 Jahren, am 08.11.1939, verübte der Tischler Georg Elser seinen Anschlag auf Hitler. "Ich habe den Krieg verhindern wollen", begründete er seine Tat. Wie wir wissen, misslang das Attentat und der Krieg stürzte Europa ins Verderben. Um nicht beim Morden mittun zu müssen, riskierten die Wehrmachtsdeserteure ihr Leben. "Zivilisten", Frauen wie Männer, widersetzten sich. Eine gnadenlose Militär-Justiz verfolgte diese Menschen, die den Mut hatten, sich zu verweigern, den Krieg zu "verraten". Wenn sie überlebten, waren sie in der Bundesrepublik nach dem Krieg als asozial und kriminell gebrandmarkt. Ihnen ist die Wanderausstellung "Was damals Recht war ..." - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht in der Unteren Rathaushalle des Bremer Rathauses gewidmet. |
"Auch hier wird gekämpft" |
| Bundespräsident Köhler machte auf seinem Besuch in Bremen einen kurzen Abstecher zur Montagsdemo: "Es ist gut, dass wir hier zur Kenntnis nehmen, was Sie zu sagen haben und was Sie beschwert". Bei dieser Gelegenheit äußerte sich Bremens neue Finanzsenatorin Karoline Linnert (Bündnis 90 / Grüne) zu dem Vorwurf der DemonstrantInnen, dass Bremen gerade versucht die ALG II-Betroffenen aus ihren Wohnungen zu jagen: "Ich finde die Mietgrenzen immer noch zu scharf." |
Wir beißen nicht! |
| Diesmal genügte keine private Security. Die Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD) ließ sich diesmal von Polizeihunden vor den, um ihre Wohnung besorgten BürgerInnen schützen. Dabei hatten die DemonstrantInnen vor der Bremischen Bürgerschaft nicht die Absicht, die Senatorin oder die Deputierten der Sozialdeputation zu beißen. |
Keine Villa |
| Vor der Koalitionsverhandlung am 15.06.2007 gab die zukünftige Finanzsenatorin Frau Karoline Linnert (Bündnis 90 / Grüne) die Zusage, dass die Umzugsaufforderungen für Hartz IV-Betroffene in Bremen drastisch reduziert werden. Die Angemessenheit der Miethöhen sollen sich an den Regelungen vergleichbarer Großstädte orientieren. Die räumliche Nähe zum bisherigen Wohnort soll gewahrt bleiben. Frau Linnert: "Eine Villa können wir jedoch nicht finanzieren." Wenn eine Villa der Maßstab ist, haben ALG II-Betroffene in Bremen sicherlich keinen Grund zur Sorge mehr. Villen dürften die Allerwenigsten bewohnen. |
Bremen begeistert! |
| Die Begeisterung über die Sozialsenatorin hält sich jedoch in Grenzen. Bei dieser Demonstration zur Sitzung der Bremer Sozialdeputation am 19.04.2007 gegen die Bremer Mietobergrenzen für ALG II-Betroffene, hielt es die Sozialsenatorin, Frau Ingelore Rosenkötter (SPD) für nötig, sich vor den Belangen ihrer WählerInnen von einer privaten Security schützen zu lassen, sodass die Audienz vor dem Siemenshaus stattfand. Das Auftreten der Sozialsenatorin sowie ihrer Staatsräte und der Mitglieder der Sozialdeputation ließ sich an Peinlichkeit nicht überbieten. Wer möchte, kann sich die Tonaufzeichnung dazu antun. |
Sprengte Protest die Sitzung? |
| Brach die Sozialsenatorin, Ingelore Rosenkötter (SPD) die Sitzung der Sozialdeputation am 15.03.2007 ab oder die Deputierten der CDU? Bilder belegen, dass CDU-Deputierte sich anschickten vor der Senatorin die Sitzung zu verlassen! Frau Rosenkötter hatte während der gesamten Veranstaltung mit keinem Wortlaut die Sitzung der Sozialdeputation beendet oder abgebrochen. |
Anwesende fassten sich an den Kopf |
| Demonstration zur Sozialdeputationssitzung gegen die Mietobergrenzen für Hartz IV-Betroffene am 08.02.2007. |